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Plädoyer für aktive Krisenkommunikation

28.01.2016


Nach dem erfolgreichen Buch über Employer Branding für KMU von Wolfgang Immerschitt und Marcus Stumpf, das 2015 im Springer Gabler Verlag publiziert wurde, hat der plenos-Geschäftsführer nun eine weitere Publikation veröffentlicht: „Aktive Krisenkommunikation. Erste Hilfe für Management und Krisenstab“ ist als Springer Essential erschienen.

Die Publikation ist ein „Plädoyer, sich aktiv mit Veränderungsprozessen auseinanderzusetzen“, sagt Dr. Wolfgang Immerschitt im Gespräch mit „Zukunft ist Thema“ der Hypo Salzburg.

Zukunft ist Thema: Wo liegt die Aktualität beim Thema Krisenkommunikation?

Dr. Wolfgang Immerschitt: Mit weit mehr als 20 Millionen Treffern ist der Begriff Krise bei Google hoch im Kurs. Ein Spitzenreiter bei den 2015 aktuellen Suchergebnissen ist der „Abgasskandal“ von VW. Dieser schafft es auf fast 7 Millionen Einträge in der Suchmaschine.

Viele Krisen, die die Wirtschaft in letzter Zeit massiv betroffen haben, hatten ihre Ursachen freilich gar nicht in von Unternehmen ausgelösten Flops. Sei es die Schuldenkrise der Staaten, die fröhlich ihre Konten überzogen und irgendwann einmal ihre Schulden nicht mehr ordentlich bedienen konnten, der Ukraine-Konflikt und das folgende Russland-Embargo, der IS-Terror oder die Aufhebung der Frankenbindung an den Euro und damit dessen Übergabe an das Spiel der Währungskräfte: Immer wurden Myriaden von Unternehmen und ganze Branchen oder Volkswirtschaften auf dem falschen Fuß erwischt.

Zukunft ist Thema: Gegen die meisten der genannten Krisenursachen können Unternehmen doch gar nichts tun!

Das stimmt nur teilweise. Leider gilt nach wie vor die Erkenntnis, dass die vorausschauende Steuerung von Veränderungsprozessen kaum stattfindet und Krisenprävention deshalb häufig außer Acht gelassen wird. Oder, wie das die bekannte Kommunikationswissenschaftlerin Univ.-Prof. Claudia Mast einmal so treffend formuliert hat: Außerordentliche Ereignisse seien ein viel diskutiertes Thema, was viele Organisationen nicht davon abhält, sich mangelhaft darauf vorzubereiten.

Das komplette Interview entnehmen Sie bitte dem aktuellen Beitrag des Online-Magazins “Zukunft ist Thema”.