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Mitarbeiter finden und binden

02.09.2016


Arbeitgeber mit MINT-Mangel

Wie finde, binde und entwickle ich die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Das ist eine der zentralen Fragen für den unternehmerischen Erfolg, weiß plenos-Geschäftsführer Wolfgang Immerschitt. Er ist Autor des Buches „Employer Branding für KMU“ und hat in den letzten Jahren eine Vielzahl an Projekten in der Entwicklung von Arbeitgebermarken umgesetzt.

Gefragt ist die Expertise im Bereich des Employer Brandings in Österreich und Deutschland in einer Reihe von Branchen, in denen es schon jetzt einen akuten Mitarbeitermangel gibt, der in den nächsten Jahren noch gravierender werden wird: „Alle Unternehmen, die Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler oder Techniker suchen, leiden schon jetzt unter dem so genannten „MINT-Mangel“.
Schwer haben es bereits Dienstleistungsunternehmen etwa im Tourismus oder in der Gesundheits-und Krankenpflege.“

Handlungsfelder sind sowohl beim Rekrutieren als auch beim Onboarding –also der Integration neuer Mitarbeiter – gefragt. Sehr viele Unternehmen haben zwischenzeitlich auch erkannt, dass die größten Erfolge erzielt werden können, wenn die Mitarbeiterbindung hoch ist. „Wir haben deshalb in der letzten Zeit auch mehrere Projekte begonnen, bei denen es um die Unternehmenskultur, die interne Kommunikation und das Führungskräftecoaching geht“, berichtet Immerschitt.

Einzigartiges Kommunikationsinstrument für Mitarbeiterbeziehungsmanagement

Der oberösterreichische Hersteller von Sondermaschinen, Fill Gesellschaft m.b.H., hat viele Jahre am Aufbau und der Weiterentwicklung der eigenen Arbeitgebermarke gearbeitet. Entstanden ist daraus eine webbasierte Software, CORE smartwork, mit der alle wesentlichen Anforderungen der Organisation, Information und Kommunikation abgedeckt werden können.

Andreas Fill, geschäftsführender Gesellschafter der FILL Gesellschaft M.B.H. Sondermaschinenbau hat bereits im Jahr 2000 mit der Umsetzung des Projekts gestartet, dem unter dem Titel „Vernetze Mitarbeiter, stifte Sinn“ nun auch ein Buch im Springer Gabler Verlag Wiesbaden gewidmet ist.

Darin beschreibt Martin Schoiswohl die Ergebnisse des Lebensarbeitskonzepts bei Fill nach dem Prinzip CORE: Die Zahl der Mitarbeiter bei FILL hat sich seit Beginn des Jahrhunderts verdreifacht, die aktiven Bewerbungen versechsfacht. Das heißt, dass der Maschinenbauer sozusagen aus dem Vollen schöpfen und auswählen kann. Dadurch werden sowohl Rekrutierungskosten gespart als auch die genau passenden Mitarbeiter gefunden.

Das ist für Andreas Fill aber nur ein entscheidender Faktor. Profitiert hat sein Unternehmen auch durch eine um 50 % unter dem Durchschnitt liegende Fluktuationsrate und Krankenstandszeiten, die 30 % unter dem Österreichschnitt liegen.

Sein Resümee: „Employee Relationship Management nach dem CORE Prinzip ist ein zentraler langfristiger Schlüssel für die wirtschaftliche Entwicklung.“ Jeder Euro, den er in das Projekt investiert hat, rechne sich mit dem Faktor 10.

Die Salzburger Nachrichten vom 2. September 2016, widmen dem Thema "Mitarbeiterbindung bei FILL GmbH" einen Beitrag in ihrer aktuellen Ausgabe.

 

InfoMediaWorx und die Passauer Neue Presse widmen sich dem Thema in ihrem Beitrag: "Das schwarze Brett hat ausgedient."