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Blogger- und Influencer Relations in 5 Schritten

27.04.2017


von Jürgen Garneyr, Consultant

 

Blogger und Influencer sind in ihrem jeweiligen Fachgebiet anerkannten Meinungsführer und Multiplikatoren. Aus diesem Grund sollten Unternehmen und Marken in jede professionelle Kommunikationsstrategie Blogger miteinbeziehen. Doch wie baue ich Beziehungen zu jenen Influencern auf, die für mein Unternehmen relevant sind?

Es gibt kein exaktes Regelwerk, wie eine allgemein gültige Vorgehensweise im Bereich Blogger Relations funktioniert. Jede Zusammenarbeit mit Influencern stellt eine neue Herausforderung dar und ist je nach Konzept unterschiedlich. Doch keine Angst: Es hat sich ein methodisches Vorgehen etabliert, das hier anhand von 5 Schritten erklärt wird.

1. Konzeption:
Zu Beginn jeder Zusammenarbeit mit Bloggern steht eine zentrale Frage: Was will ich erreichen? Will ich etwa die Reichweite auf meiner Website erhöhen (Backlinks), die Bekanntheit eines Produktes steigern oder das Image einer Marke verändern? Dazu braucht es ein Konzept sowie eine genaue Vorstellung von den primären und sekundären Bezugsgruppen. Daher ist es bereits in der Konzeptionsphase wichtig den grundsächlichen Umgang mit Bloggern zu definieren.

2. Identifikation:
Für die Blog-Recherche empfiehlt sich neben der klassischen Google-Suche, auch Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram, Youtube, Pinterest oder Twitter zu durchstöbern. Zudem gibt es etliche Blogger-Plattformen (wie etwa Blogheim), die ebenfalls sehr gute Recherchequellen sind. Aus diesem Sammelsurium müssen nun die relevanten Influencer gefunden werden. Dazu gehört selbstverständlich, die Blogs zu lesen und die dazugehörigen Social-Media-Kanäle zu kennen. Infos über die Zielgruppe, Zugriffe und Ausrichtung sollte bei jedem professionellen Blog im Mediakit zu finden sein.

3. Ansprache:
Die Kommunikation mit Bloggern sollte über E-Mail oder Telefon stattfinden. Aber auch Facebook oder Instagram eignen sich für die Kontaktaufnahme, da Blogger täglich mit diesen Kanälen arbeiten. In der Blogger-Szene ist die Ansprache mit „Du“ üblich, da die Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet. Außerdem ist Offenheit und Transparenz – wie in allen Bereichen – sehr wichtig für die Zusammenarbeit mit Bloggern. Ein No-Go: Blogger mit unpersönlichen Pressemitteilungen zu überschütten.

4. Kooperation:
Ist die Entscheidung auf einen oder mehrere Blogger gefallen, gilt es, die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit abzuklären. Wie sieht es mit der Entgeltung aus (monetär, kostenloses Produktmuster, etc)? Welche Gegenleistung wird erwartet? Welche Ziele werden mit der Kampagne verfolgt? Wie sieht das Reporting aus? Ein Tipp: Blogger sind in der Regel an langfristigen Kooperationen interessiert. Nur so bleiben sie für ihre Leser authentisch und glaubwürdig.

5. Pflege:
Beziehungen sind geknüpft, erste Kooperationen entstanden. Jetzt heißt es, diese – genau wie im „echten“ Leben – zu pflegen. Denn: Blogger Relations sind ein Marathon und kein Sprint. Dazu zählt unter anderem die Blogger mit regelmäßigen Infos auf dem Laufendem zu halten, Beiträge zu teilen und über spannende Aktionen zu informieren. Hilfreich ist eine Datenbank mit den wichtigsten Merkmalen der Influencer anzulegen. So wird das Thema Blogger Relations allmählich zum „Business as usual“.

plenos - Agentur für Kommunikation
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