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Ads in Instagram-Stories – Werbung mit nicht zu unterschätzendem Effekt

19.05.2017


 von Eva Schwan

 

Bereits Anfang des Jahres 2017 kündigte Instagram an, seine Story-Funktion auszuweiten. Ab Januar sollte es möglich sein, Werbeanzeigen im Vollbildmodus zu schalten. Durch gezieltes Targeting und authentischen Content kann die Aufmerksamkeit der Zielgruppe gewonnen werden – und das mit nicht zu unterschätzender Wirkung.

Was sind Ads in Instagram Stories?

Ads in Instagram Stories sind eine Art Werbeanzeige auf Instagram, die dem User auf der Startseite angezeigt werden. Knapp über 150 Millionen Menschen nutzen diese täglich (Quelle: allfacebook.de). Obwohl sie anfangs nur als Snapchat-Abklatsch galten, gewinnen sie immer mehr an Bedeutung. Besonders deswegen, weil man über Instagram weitaus mehr Menschen erreichen kann als auf Snapchat. Ein weiterer Vorteil für Instagram Stories: Da die geschaltete Werbung zwischen Stories von anderen Nutzern und somit fast unscheinbar angezeigt wird, nimmt der User die Werbung nicht als lästig war - nichtsdestotrotz wird er auf das Produkt oder die Dienstleistung aufmerksam.

Was ist zu beachten?

Es gibt nur wenige Rahmenbedingungen, die bei der Erstellung einer solchen Werbeanzeige beachtet werden müssen. Eine Anzeige kann aus einem Bild oder Video bestehen, die dem User rund 15 Sekunden angezeigt werden. Entscheidend ist jedoch das Format: Instagram erlaubt nur vertikale Bilder und Videos in den Maßen 9:16. Es ist sogar möglich, die Werbeanzeige mit einem Link zu versehen, um den User direkt auf die Website oder den Online-Shop weiterzuleiten. Möchte er die Anzeige überspringen, kann er das ganz einfach durch Wischen nach links., gleich wie bei unbezahlten Stories. Da Werbung auch auf Instagram der Kennzeichnungspflicht unterliegt, wird mit dem Zusatz „Sponsored“ gearbeitet, der mittlerweile unter dem Firmennamen angezeigt wird.

Warum Ads in Instagram-Stories?

Die wohl wichtigste Voraussetzung für den Erfolg ist die Ästhetik und Authentizität des verbreiteten Contents. Dieser muss zum allgemeinen Stil der Instagram Stories passen und sollte möglichst spezifisch auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. Durch die Full-Screen-Anzeige kann so größtmögliche Aufmerksamkeit erzeugt werden. Obwohl der User die Werbeanzeigen überspringen (und wieder zum Ad zurückgehen) kann, stößt er beim Ansehen anderer Stories fast unausweichlich darauf, da diese aufgrund eines Algorithmus zwischen zwei beliebigen Stories geschaltet werden.

Wie funktioniert’s?

Heutzutage können Unternehmen unkompliziert Anzeigen über den Facebook Werbeanzeigenmanager oder anderen Tools (Power Editor) erstellen. Dies kann in wenigen Schritten und ohne spezielle Vorkenntnisse passieren. Lediglich eine Verlinkung zu Facebook und eine hinterlegte Zahlungsmöglichkeit (in den meisten Fällen Kreditkarte) sind erforderlich.

Best-Practice Beispiel: Airbnb

Der Community-Marktplatz Airbnb gilt als Vorreiter: Um die Bekanntheit seiner bisher größten Produkteinführung (Entdeckungen auf Airbnb) zu steigern, schaltete Airbnb 15 Sekunden lange Video-Ads. Dank diesen Ads gelang es dem Unternehmen, seine Werbewirkung um einen zweistelligen Prozentsatz zu steigern.

Hier entlang zum Video: https://vimeo.com/198759780

Auch Getränkehersteller Almdudler und die internationale Bekleidungsmarke Nakd setzen auf zielgruppenausgerichtete Ads in Instagram Stories.

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